Der Rüegger Verlag in Zürich hat mir soeben ein Rezensionsexemplar von Raumplanung zwischen Regulierung und Markt - eine ökonomische Analyse anreizorientierter Instrumente in der Raumplanung - von Markus Gmünder geschickt.
Ich werde wenn möglich bald eine Kritik darüber schreiben. Besonders interessant dürften diese Kapitel sein:
3. Wohlfahrtstheoretische Analyse hoheitlicher Regulierung in der Raumplanung
3.1 Besonderheiten des Bodenmarktes
3.1.1 Bodeneigenschaften und -nutzungsarten
3.1.2 Grundrente und Bodenpreis
3.2 Probleme der Marktsteuerung bei der Bodennutzung
3.2.1 Externalitäten
3.2.2 Kollektivgüter
Exkurs: Flächenfreihaltung und Landschaft als Kuppelprodukt
3.3 Mit hoheitlicher Regulierung gegen drohendes Marktversagen
3.4 Problemfelder infolge raumplanerischer Regulierung
3.4.1 Unvollständige Information bei der Festlegung von Richt- und Nutzungsplänen
3.4.2 Irreversibilitäten bei der Bodennutzung
3.4.3 Statische und dynamische Ineffizienzen raumplanerischer Regelwerke
3.5 Zusammenfassung
TEIL II – EMPIRISCHE ANALYSE: ANREIZORIENTIERTE INSTRUMENTE IN DER RAUMPLANUNGSPRAXIS
6. Internalisierung externer Effekte durch Preissteuerung
6.1 Abgabelösungen
6.1.1 Sozialkostenabgaben als Steuern auf die Flächennutzung
6.1.2 Verursachergerechte Erschliessungs- und Benutzungsabgaben
Exkurs: Möglichkeiten der Planungsmehrwertabschöpfung
6.1.3 Lenkungsabgaben auf die Bodennutzung
6.1.4 Anwendungsbeispiele unterschiedlicher Abgabelösungen
Exkurs: Road Pricing als Lenkungsabgabe zur indirekten Beeinflussung der Bodennutzung
6.2 Subventionslösungen nach dem Besteller-Bezahler-Prinzip
6.2.1 Funktionsweise und Wirkung subventionsähnlicher Lösungen
6.2.2 Anwendungsbeispiele subventionsähnlicher Lösungen
6.3 Beurteilung der Instrumente mit Preissteuerung
6.3.1 Eignung von Abgabelösungen
6.3.2 Eignung subventionsähnlicher Lösungen
6.4 Zusammenfassung
Apropos Markt und Regulierung: Bevor ich mir diese Marktanalyse rein ziehe, historisiert Robert Kurz aber noch den Kapitalismus. (Geschichte der drei industriellen Revolutionen)
Bereits erschienene Kritiken auf agglo.tv zu Büchern im Rüegger Verlag.
17-07-09
Gemeindefusion?! Wie geht das? Ein Handbuch für fusionswillige Gemeinden
«Avenir Suisse» kommt in der neusten Ausgabe von «avenir aktuell» zum Schluss, dass Gemeindegrenzen immer weniger sakrosankt sind. Alleine seit 2008 haben sich 34 Gemeinden das «Ja-Wort» gegeben. Danke rebell.tv für den Hinweis.
Gute Gelegenheit für mich, wieder einmal einen Blick auf meine To-Do-liste zu werfen und etwas von der Liste abzuarbeiten. Nämlich die Buchkritik von «Erfolgreiche Umsetzung von Gemeindefusionen» der Autoren Stephan Käppeli, Ivo Willimann und Paul Bürkler. In dieser handlichen knapp 50-seitigen Broschüre, geben die Autoren, Gemeinden die eine Fusion planen oder bereits mitten drin stecken, ihre Erfahrungen aus der Praxis weiter, die sie bei Gemeindefusionen im Kanton Luzern gesammelt haben.
Hier geht es zur Buchkritik.
bereits bei agglo.tv besprochen:
- «Verkehrspolitische Entwicklungspfade der Schweiz»
Gute Gelegenheit für mich, wieder einmal einen Blick auf meine To-Do-liste zu werfen und etwas von der Liste abzuarbeiten. Nämlich die Buchkritik von «Erfolgreiche Umsetzung von Gemeindefusionen» der Autoren Stephan Käppeli, Ivo Willimann und Paul Bürkler. In dieser handlichen knapp 50-seitigen Broschüre, geben die Autoren, Gemeinden die eine Fusion planen oder bereits mitten drin stecken, ihre Erfahrungen aus der Praxis weiter, die sie bei Gemeindefusionen im Kanton Luzern gesammelt haben. Hier geht es zur Buchkritik.
bereits bei agglo.tv besprochen:
- «Verkehrspolitische Entwicklungspfade der Schweiz»
21-03-09
...als die Schweizer Bahnen verstaatlicht wurden...
Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für Schweizerinnen und Schweizer wird in Artikel 10 der Bundesverfassung garantiert und ist für die hier lebende Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit. Im schweizerischen Alltag kann Bewegungsfreiheit auch mit Mobilität auf dem rund 1750 Kilometer langen Autobahnnetz und dem rund 3000 Kilometer langen Schienennetz gleichgesetzt werden. Nur den wenigsten Pendlern, die im Zug ihre Köpfe hinter Gratiszeitungen verstecken und auch nur den wenigsten Autofahrern, die sich über Staus nerven, ist es bewusst, dass der heutigen Infrastruktur - die sie täglich benutzen - eine lange politische und wirtschaftliche Geschichte vorangegangen ist. Mehr.
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Kommentare
Mi, 16.12.2009 21:13
natürlich in die andere richtu ng (würde ich mal sagen). lie be grüsse und vielleicht treff en wir uns bald mal wied [...]
Fr, 06.11.2009 22:09
Zu den Themen Zersiedelung und Überfremdung ein Hinweis auf eine aktuelle Debatte: "Die Gr enzen des Wachstums lass [...]
Sa, 31.10.2009 11:08
Dieses Thema wird die ganze Be völkerung ansprechen,die Polit ik hat versagt. Frau Bundesrät in E.Schlumpf-Widmer ist [...]
So, 05.07.2009 08:53
Weniger Energieverbrauch? Das ist physikalisch unmöglich. Da dieser Zug wesentlich schnell er fährt ist der Energie [...]
Fr, 03.07.2009 23:30
Diese Idee ist einfach SUPER!! !