Wird er dereinst das Schweizer Landschaftsbild prägen? Der «Swiss Rapide Express»!
Bereits in rund acht Jahren sollen Pendler in nur gerade 20 Minuten von Bern nach Zürich reisen. Die Magnetschwebebahn «Swiss Rapide Express» soll es möglich machen. Noch existiert das Projekt nur auf dem Papier und in den Köpfen der Initianten.
Im Interview mit agglo.tv spricht der Agglomerations-Experte Sieverts über die städtebauliche Situation der Schweiz, mögliche Defizite in der Raumplanung sowie über die Qualität der Gegenwarts-Architektur. Und: Sieverts verrät, warum er früher einmal am liebsten das gesamte 19. Jahrhundert in die Luft gesprengt hätte.
Das Kunstmuseum Bern zeigt noch bis zum 18.Januar 2009 eine Retrospektive des Berner Künstlers Emil Zbinden. Anlässlich seines 100. Geburtsjahres werden verschiedene Werke des engagierten und kritischen Künstlers gezeigt. Der 1991 verstorbene Zbinden war vor allem für seine Holzstiche und Holzschnitte bekannt.
Laut der Kuratorin der Ausstellung «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit», Anna M. Schafroth, setzt sich die Schweizer Kunstszene der Gegenwart zu wenig bis gar nicht mit der Urbanisierung im eigenen Land auseinander, wie sie gegenüber agglo.tv sagte. In dieser Hinsicht sei Zbinden seiner Zeit weit voraus gewesen, so Schafroth. Bereits in den 50er und 60er Jahren beschäftigte er sich in seiner Kunst mit der zunehmenden Verdrängung der Natur durch den Menschen sowie mit der fortschreitenden Verstädterung seiner damals noch sehr ländlich geprägten Heimatstadt Bern.
Prägend für sozialkritische Themen und die Urbaniserung waren für Zbinden die Jahre 1928 bis 1931. Diese Zeit verbrachte Zbinden fernab der Bundesstadt Bern in den beiden Grossstädten Berlin und Leipzig. Dort studierte er unter anderem an der renommierten Akademie für graphische Künste. Diese Jahre in der Weimarer Republik schärften seinen Blick für landschaftliche Veränderungen enorm und veränderten zugleich sein politisches Weltbild. Nebst Landschaften setzte er sich auch vermehrt für die benachteiligte Arbeiterschicht ein. Einerseits sahen sich die Arbeiter um des Überlebenswillen gezwungen zu arbeiten, gleichzeitig aber setzten sie durch ihre Arbeitskraft den Wirtschaftsmotor der Nachkriegsjahre und somit den Beginn der Urbanisierung in Gang. Ein Gegensatz in der Kunst und Persönlichkeit Emil Zbinden, wie auch die Kunsthistorikerin Schafroth im Interview mit agglo.tv zu gibt.
Abbildungen von Baukränen oder die damals neu gebauten Hochhäuser des Berner Tscharnerguts, sind typische Beispiele für Zbindens Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Urbanisierung in seiner Kunst.
Video an der Vernissage von «Emil Zbinden - Für und wider die Zeit» im Kunstmuseum Bern
roger zu moblog test - wohin geht die reise? Mi, 16.12.2009 21:13 natürlich in die andere richtu
ng (würde ich mal sagen).
lie
be grüsse und vielleicht treff
en wir uns bald mal wied [...]
P. Bühler zu Swiss Rapide Express zwischen Bern und Zürich? So, 05.07.2009 08:53 Weniger Energieverbrauch? Das
ist physikalisch unmöglich. Da
dieser Zug wesentlich schnell
er fährt ist der Energie [...]
Kommentare
Mi, 16.12.2009 21:13
natürlich in die andere richtu ng (würde ich mal sagen). lie be grüsse und vielleicht treff en wir uns bald mal wied [...]
Fr, 06.11.2009 22:09
Zu den Themen Zersiedelung und Überfremdung ein Hinweis auf eine aktuelle Debatte: "Die Gr enzen des Wachstums lass [...]
Sa, 31.10.2009 11:08
Dieses Thema wird die ganze Be völkerung ansprechen,die Polit ik hat versagt. Frau Bundesrät in E.Schlumpf-Widmer ist [...]
So, 05.07.2009 08:53
Weniger Energieverbrauch? Das ist physikalisch unmöglich. Da dieser Zug wesentlich schnell er fährt ist der Energie [...]
Fr, 03.07.2009 23:30
Diese Idee ist einfach SUPER!! !