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    <title>&lt; agglo.tv &gt;  -  blog - Wissen</title>
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    <title>«die Zeit»: grossartige journalistische Wissensvermittlung</title>
    <link>http://blog.agglo.tv/index.php?/archives/231-die-Zeit-grossartige-journalistische-Wissensvermittlung.html</link>
            <category>Wissen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Philipp Bürkler)</author>
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    In der neusten Papier-Ausgabe der deutschen &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/index&quot; title=&quot;&quot;Zeit&quot;&quot;&gt;«Zeit»&lt;/a&gt;, findet der interessierte Leser auf Seite 34 im Bund «Wissen» eine sensationelle &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/themen/serie/index?q=wissen-in-bildern&quot; title=&quot;Grafik&quot;&gt;Grafik&lt;/a&gt;. Sie zeigt die Grössenverhältnisse der X-Milliarden-Ausgaben verschiedenster Staaten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grösste graue Bereich links symbolisiert die bisherigen Ausgaben der USA für den Afghanistan- und den &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/news/artikel/2008/03/14/2494490.xml?page=all&quot; title=&quot;Irakkrieg&quot;&gt;Irakkieg&lt;/a&gt;: 1&#039;242 Milliarden Euro! Das kleine schwarze Rechteck unten rechts zeigt die Schulden Afrikas pro Jahr: 98 Milliarden Euro. Mit den Kosten der beiden Kriege hätten sich die Schulden Afrikas mehr als 12 Mal begleichen lassen. Oder falls die Amerikaner eigennütziger hätten handeln wollen, so hätte Obama sein Rettungspaket für die Wirtschaft (700 Mia Dollar) mehr als zweimal damit finanzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich mit dieser riesigen Summe alles für sinnvolle Dinge hätten finanzieren lassen? In Zeiten von Staatsverschuldungen und Staatsbankrotten darf man da gar nicht daran denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:245 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.agglo.tv/uploads/zeitmilliarden1.&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nenne ich journalistische Wissensvermittlung: grossartig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wissensvermittlung in Umweltschutz und endlichen Ressourcen</title>
    <link>http://blog.agglo.tv/index.php?/archives/220-Wissensvermittlung-in-Umweltschutz-und-endlichen-Ressourcen.html</link>
            <category>Wissen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Philipp Bürkler)</author>
    <content:encoded>
    Für viele Menschen ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Raumplanung&quot; title=&quot;Raumplanung&quot;&gt;Rauplanung&lt;/a&gt; eine langweilige und trockene Angelegenheit. Auch bei &lt;a href=&quot;http://blog.agglo.tv/index.php?/archives/219-Journalisten-mit-Anstand-entlassen...-Hanspeter-Lebrument-an-der-Dreikoenigstagung-der-Verleger.html&quot; title=&quot;Journalisten&quot;&gt;Journalisten&lt;/a&gt; haben raumplanerische Themen nicht die notwenige Priorität. Unbewusst jedoch wird über Themen (&lt;a href=&quot;http://text.agglo.tv/index.php?/archives/16-Verkehrspolitische-Entwicklungspfade-in-der-Schweiz.html&quot; title=&quot;Infrastruktur&quot;&gt;Infrastrukturbau&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://text.agglo.tv/index.php?/archives/9-50-Jahre-alt-und-1750-Kilometer-lang-die-Schweizer-Autobahn-Triebfeder-der-Urbanisierung.html&quot; title=&quot;Autobahnbau&quot;&gt;Autobahnbau&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.agglo.tv/index.php?/archives/71-Nachhaltige-Einwanderung-dringende-Diskussion-um-Platzverhaeltnisse.html&quot; title=&quot;Überbevölkerung&quot;&gt;Überbevölkerung&lt;/a&gt; etc.) berichtet, die in kausalem Zusammenhang mit der &lt;a href=&quot;http://www.admin.ch/ch/d/sr/700/index.html&quot; title=&quot;Raumplanung&quot;&gt;Raumplanung&lt;/a&gt; stehen. Nicht selten sind gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Themen die Folge einer schlechten oder unzureichenden Raumplanung. Den direkten Folgen der Raumplanung auf Natur und Mensch werden in den Medien und in der Gesellschaft immer noch zu wenig Beachtung geschenkt . &lt;br /&gt;
Ja, es ist generell noch kein (oder mangelhaftes) Bewusstsein über die Konsequenzen erfolgreicher aber vor allem negativer Raumplanung vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zersiedelte Landschaft beispielsweise, hat den Ausbau von Strassen zur Folge. Neue Strassen generieren erneut mehr Siedlungen und lassen die Lärmbelastung ansteigen. Lärm wiederum empfinden viele Menschen als störend, ja kann sogar das Leben und das soziale Umfeld beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter grenzt eine verstädterte Landschaft den Lebensraum der Tiere ein und dezimiert die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4t&quot; title=&quot;Biodiversität&quot;&gt;Biodiversität&lt;/a&gt;. Schlussendlich wird auch der Lebensraum der Menschen eingeschränkt und einer Betonwüste geopfert.&lt;br /&gt;
Anders ausgedrückt: vernachlässigte oder falsch eingesetzte Raumplanung hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die den Menschen nicht nur finanziell sondern auch sozial belasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raumplanerische Themen finden leider zu selten in den Medien statt. Literatur zu solchen Themen richtet sich meistens an Raumplaner. Raumplaner schreiben für Raumplaner, Fachidioten schreiben für Fachidioten. Wissende schreiben für Wissende und klären sich gegenseitig auf. Ein neues 752 seitiges Buch (&lt;a href=&quot;http://www.haupt.ch/verlagsshop/oxid.php/sid/de98b818ea2312e399dd332ce44902aa/cl/details/anid/9783258073101&quot; title=&quot;Die ausgewechselte Landschaft&quot;&gt;«Die ausgewechselte Landschaft»&lt;/a&gt;) der beiden Autoren &lt;a href=&quot;http://blog.agglo.tv/index.php?serendipity[action]=search&amp;serendipity[searchTerm]=ewald&quot; title=&quot;Klaus C. Ewald und Gregor Klaus&quot;&gt;Klaus C. Ewald und Gregor Klaus&lt;/a&gt; ist nur ein Beispiel dafür. Es ist zu hoffen, dass vermehrt Journalisten solche Bücher lesen und solches Wissen in die Gesellschaft transportieren. Also einen Mehrwert an Wissen und Sensibilität generieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebst Wissenden braucht es vor allem auch Handelnde. Menschen, die den Raum und Boden als enbdliche Ressource erkennen und sich für deren Schutz einsetzen. &lt;a href=&quot;http://www.raumplanungmachtschule.ch/&quot; title=&quot;raumplanungmachtschule.ch&quot;&gt;raumplanungmachtschule.ch&lt;/a&gt; verfolgt das Ziel,  junge Menschen bereits in der Schule für raumplanerische Themen zu sensibilisieren. Guter Ansatz. Verstärkte Sensibilität an Schulen für Umwelt- und Raumplanungsthemen wäre sicher eine Ünberlegung wert. Verstärkte Anstrengungen und Aufklärung über die Verwendung, bzw. Verschwendung von Raum und Ressourcen an den Schulen, wäre sicher alles andere als kontraproduktiv. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Jan 2010 22:16:00 +0100</pubDate>
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    <title>Bibliotheken im Wandel der Zeit I: Schweizerische Nationalbibliothek</title>
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            <category>Wissen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Philipp Bürkler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:68 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;590&quot; height=&quot;264&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.agglo.tv/uploads/Extern/snb1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Ich frage mich, ob das, was wir heute verlegen, es wert ist, dass wir Bäume für das Papier abholzen»: diesen Satz sagte einst der amerikanische Schriftsteller Richard Brautigan. Der Satz ist aktueller denn je, verbraucht doch unsere Gesellschaft trotz Internet und Zeitungskrise mehr Papier als je zuvor. Papier ist freilich nicht nur Verschleiss von Bäumen, sondern auch Speicherkapazität für Wissen. Auch im Zeitalter der Digitalisierung und der wikipedianischen Wissensvermittlung- und Partizipation stellen physische «Papier-Archive» nach wie vor den Hauptteil der Wissenskonservierung dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der grössten «Papier-Archive» im Land und somit das «Gedächtnis» der Schweiz ist die &lt;a href=&quot;http://www.snb.ch/de&quot; title=&quot;Schweizerische Nationalbibliothek in Bern&quot;&gt;Schweizerische Nationalbibliothek SNB in Bern&lt;/a&gt;. Letzte Woche  wurde ein neues vier-geschossiges Tiefen-Magazin mit Ansprachen und grosszügigem Bankett eingeweiht. Damit steigt die Speicherkapzität der SNB um 83&#039;000 Laufmeter auf insgesamt 140&#039;000 Meter Lagerfläche. Mit 140 Kilometern dürfte die SNB das grösste «Büchergestell» der Schweiz beherbergen. Die neue zusätzliche Lagerfläche erlaubt die Sammlung von weiteren Büchern, Zeitungen, Dokumenten, Fotos etc. von und über die Schweiz bis etwa Mitte der 30-er Jahre dieses Jahrhunderts. Der Bund hat sich den Erweiterungsbau der über «einhundertjährigen Dame», wie Jean-Fréderic Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur, die SNB nennt,  rund 31 Millionen Franken kosten lassen: ohne Zweifel eine Investition in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebst der Pflege und Restauration sowie der Archivierung des gesamten eidgenössichen Wissens, ist Service Public die zentralste Aufgabe der SNB.  Die rund fünf Millionen Bücher und Dokumente der SNB warten in den Regalen aber nicht etwa auf ihre Zersetzung oder darauf, dass sie von einer Gruppe auserwählter Wissenschaftler gelesen werden. Nein, alle Dokumente sind der gesamten Öffentlichkeit zugänglich. Mit der öffentlichen Ausleihe - die den freien Zugang zu Wissen ermöglicht - begeht die SNB jedoch einen Spagat. Einerseits können seltene und alte Dokumente ausgeliehen werden und gleichzeitig bemühen sich die Bibliothekaren mit der Konservierung und Sicherung solcher raren Dokumente für nachkommende Generationen. &lt;br /&gt;
Auch die Digitalisierung ganzer Bestände kann das Problem nur teilweise lösen. «Einerseits ist die Menge unserer Daten für eine vollständige Digitalisierung zu gross, andererseits sind damit enorme Kosten verbunden: Denken sie nur an die Unmengen vom Speicherkapazitäten», sagt Hans-Dieter Amstutz,  Leiter für Kommunikation und Marketing, der SNB. Dazu würden unzählige Kopiervorgänge von einer Festplatte zur nächsten dazu kommen. Dies weil sich die Formate bei ständiger technologischer Entwicklung ständig selbst überholen und die Lebensdauer solcher Speichermedien endlich ist. Das Papier als Speichermedium hat also noch nicht so schnell ausgedient. Obwohl immer häufiger Bücher und Zeitungsartikel auf dem Internet zu finden sind, wächst das SNB-Archiv jährlich um rund 600&#039;000 Dokumente, rund 11&#039;000 davon fallen auf Neuerscheinungen von Büchern in der Schweiz, wie die SNB-Statikstik zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Wochenende öffnet die Schweizerische Nationalbibliothek ihr Archiv für die Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nb.admin.ch/slb/&quot; title=&quot;29. und 30. August 2009&quot;&gt;29. und 30. August 2009&lt;/a&gt; 11 bis 18 Uhr. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/SwissNationalLibrary&quot; title=&quot;You Tube Kanal der SNB&quot;&gt;You Tube Kanal der SNB&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Aug 2009 14:56:00 +0200</pubDate>
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